Montag, 1. Juni 2015

Burgund (Bourgogne)

1. Juni ■ Osselle - St-Jean-de-Losne (82 km)

Eingang zur Grotte
Mehrere Regenschauer verzögerten den Start auf kurz nach 10 Uhr und bei trübem Wetter wollte anfangs keine richtige Stimmung aufkommen.

Zuerst fuhren wir zur Grotte ďOsselle, eine von zwei derartigen Höhlen in Europa. Sie ist 8 Kilometer lang, die ersten 1,3 Kilometer begehbar. "Kulturmuffel" Andi hatte aber keine Lust, er wollte lieber noch ein paar Kilometerchen Rad fahren. So blieb es beim Fotografieren des Eingangs und dem "Studieren" der Wikipedia und Cachebeschreibungen.
Kanalvegetation

In Doles schmalen Gassen
Danach  ging es gefühlt etwas zäh bis nach Dole, einer größeren 23.000 Einwohner zählenden Stadt. Die Städte sind hier alle aufgrund ihrer Historie sehr sehenswert, so dass wir in diesen länger verweilen als in Finnland und auch das Flair genießen. Wir fuhren einmal quer durch die Stadt. Sie ist schön auf einem Hügel gelegen.

Auf der Suche nach dem Supermarkt landeten wir in einem grässlichen Lidl (geht gar nicht ;-) ). Die Supermärkte sind hier, anders als bei uns, abseits der "Genusszonen" und stören somit nicht die Erholung und Entspannung der Leute.

In Dole wurde Louis Pasteur geboren.

In Burgund angekommen 
Am Ufer der Doubs gab es Mittag und danach verabschiedeten wir uns von ihm und erreichten nach einigen Kilometern die Saône, einen stattlichen weiterführenden Fluss.

An seinem Ufer sind wir nun auf einem kleinen gemütlichen Campingplatz gelandet (über die Brücke und dann auf der anderen Flußseite etwas zurück) und genießen  noch die Sonne, bevor wir den den Doppelort (St-Jean-de-Losne: schön; Saint-Usage: weniger schön) noch näher erkunden und zu Abend essen wollen.

Die Campingplätze waren bisher für unsere Ansprüche völlig ausreichend. Die Preise schwanken etwas; liegen ca. zwischen 10 und 20 Euro, also in einer moderaten Höhe.